Hinweis: Dieser Beitrag gibt den Stand wissenschaftlicher Forschung wieder. Er stellt keine Heilaussage dar, bezieht sich nicht auf ein konkretes Produkt und ersetzt keine ärztliche Beratung.
Bienengift, fachlich Apitoxin genannt, ist Gegenstand verschiedener wissenschaftlicher Untersuchungen. Eine davon befasste sich mit Bienengift im Zusammenhang mit der Muskulatur.
Eine klinische Studie aus Polen
Forschende aus Polen untersuchten in einer 2014 im Fachjournal „Hindawi Publishing Corporation“ veröffentlichten Studie 79 Personen mit Beschwerden im Bereich der Kiefermuskulatur. Die Teilnehmenden wurden in zwei Gruppen unterteilt: Bei einer Gruppe wurde im Rahmen einer dreiminütigen Massage Bienengift verwendet, bei der Vergleichsgruppe stattdessen Vaseline (Placebo). Über zwei Wochen wurden Muskelspannung, Muskeltonus und Muskelkontraktion gemessen.
Die Autorinnen und Autoren berichteten von Unterschieden zwischen den Gruppen. Sie ordnen ihre Beobachtungen als Ergebnis einer einzelnen Studie ein, die weiterer Forschung bedarf.
Wie ist das einzuordnen?
Es handelt sich um eine einzelne klinische Untersuchung mit begrenzter Teilnehmerzahl. Allgemeingültige Aussagen lassen sich daraus nicht ableiten. Wer gesundheitliche Beschwerden hat, sollte ärztlichen oder physiotherapeutischen Rat einholen.
Quelle: Hindawi Publishing Corporation (2014).